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Anläßlich des 50. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China organisiert die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft (GDCF) Düsseldorf e.V. 杜塞尔多夫市德中友好协会 die "China Tage Düsseldorf". 

Zeit: 18. September bis 02. Oktober 2022 an verschiedenen Orten in Düsseldorf - Bitte siehe das  Gesamtprogramm: https://www.gdcf-duesseldorf.de/


Am 11.Oktober 1972 unterzeichneten der damalige Außenminister der BR Deutschland Walter Scheel und sein chinesischer Kollege Ji Pengfei in Beijing das Protokoll zur Aufnahme der Diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Wir nehmen das Jubiläum „50 Jahre Diplomatische Beziehungen BR Deutschland – VR China“ zum Anlass, um während der "China Tage Düsseldorf" dieses Datum mit vielen Veranstaltungen und Aktivitäten zu würdigen.

Zum Gesamtprogramm:
https://www.gdcf-duesseldorf.de/

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde der DCGS!
 
Am 31.10. und 01.11.2022 finden in Freiburg im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz unsere Veranstaltungen zu „50 Jahre Diplomatische Beziehungen BR Deutschland – VR China“ statt.
 
Diese 50 Jahre waren alles in allem eine Erfolgsgeschichte, an der die DCGS aktiv mitwirken konnte. Vielen jungen Leuten in der Region haben wir die chinesische Sprache und Kultur nahe gebracht, viele persönliche Kontakte und Freundschaften sind entstanden und bestehen bis heute. Unzählige junge Chinesen sind zu Schüleraustauschen und Winter- bzw. Sommercamps in unsere Region gekommen und haben nachhaltige Eindrücke von unserer Kultur und Landschaft mit nach Hause genommen. Eine weitere wichtige Aufgabe, die wir uns gestellt haben, ist zusammen mit unseren chinesischen Partnern das Wissen über Südbaden und die regionalen Besonderheiten im Bereich Bildung, Kultur, Wirtschaft und Tourismus in China bekannter zu machen. Hoffen wir, dass bald wieder ein gegenseitiger Austausch von Besuchern möglich sein werde!
 
Das Programm zu unserer Veranstaltung, die wir gemeinsam mit der Stadt Freiburg, der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher China-Gesellschaften“ (ADCG), dem Generalkonsulat der VR China Frankfurt a.M. und dem „Verband Chinesischer Wissenschaftler und Studenten“ (VCWS) Freiburg vorbereiten, werden wir in Kürze eben an dieser Stelle vorstellen. Wir laden Sie jetzt schon herzlich dazu ein, bitte halten Sie sich die Termine frei.

Mit besten Grüßen
Jürgen Eberbach
Vorstandsvorsitzender 
Deutsch-Chinesische Gesellschaft Südbaden e.V.

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Sie ist da. Endlich. Nach Monaten hat Deutschland wieder einen Botschafter in China. Eine Botschafterin, um es genau zu sagen.

Mit einer Video-Botschaft hat sich Patricia Flor am vergangenen Wochenende den Chinesen vorgestellt und dabei nicht nur die Ziele für ihre Arbeit abgesteckt. Dass sie gleichzeitig China als Land mit einer Jahrtausende alten Kultur gewürdigt und angekündigt hat, so bald wie möglich die archäologische Entdeckung des Jahres 2021, Sanxingdui in Sichuan, besuchen zu wollen, hat ihr die Herzen vieler Chinesen entgegenfliegen lassen. Das Video wurde in den ersten Tagen zehntausende Male geklickt. Und in den sozialen Netzwerken zigmal geteilt.

Eine interessante Herausforderung sei es für sie, erklärte die Botschafterin, die künftigen Beziehungen Deutschlands zu China, das „eine wachsende weltpolitische Rolle im 21. Jahrhundert spielt“, mitzugestalten. Dabei könne auf dem in den vergangenen Jahrzehnten Erreichten aufgebaut werden. Intensive Beziehungen haben sich in allen Bereichen – von der Wirtschaft bis zum gesellschaftlichen Dialog – entwickelt. Das mache das Potenzial deutlich, sagt sie, um mit einem „Aber“ anzuschließen: Die Veränderungen in der globalen Welt hätten Unterschiede in den Bewertungen bestimmter Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit deutlich gemacht. Gleichzeitig gebe es Herausforderungen, die nicht im Alleingang bewältigt werden können. Die Klimakatastrophe zum Beispiel, oder die Friedenssicherung. Das seien alles Bereiche, in denen Chinas Einfluss zunimmt, stellt Patricia Flor fest.

Sie wolle dazu beitragen, eine neue Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China zu finden, und erwähnt die „China-Strategie“ Deutschlands, die sie allerdings nicht weiter ausführt.

Findet Deutschland einen eigenen Weg?

Spannend dürfte allerdings werden, in welche Richtung der Zug fährt. Und wer der Zugfahrer ist. Folgt Deutschland dem Willen des amerikanischen Präsidenten, der China gleich hinter Russland als größte strategische Bedrohung (und selbstverständlichem wirtschaftlichen Konkurrenten) sieht? Oder findet Deutschland – in Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern – eine eigene Strategie, die europäischen, nicht amerikanischen Interessen entspricht? Aus wirtschaftlicher Sicht bedeutet dies eben nicht, sich zu entkoppeln, sondern zu kooperieren und zu ergänzen.

Worauf es hinausläuft, macht eine Einschätzung der MERICS-Expertin Helena Legarda nach dem jüngsten G20-Gipfel im indonesischen Bali deutlich. China wolle mit westlichen Ländern zusammenarbeiten, sagt sie, aber „nur solange sich diese an Pekings rote Linien und Forderungen halten“. In ihrer Video-Botschaft formuliert die deutsche Botschafterin etwas ähnliches. Spiegelverkehrt allerdings. Sie verweist auf europäische Werte und nachvollziehbare Regeln, die Voraussetzung und Basis für künftig fruchtvolle Kooperationen zum beiderseitigen Nutzen sein müssten.

Nun mag es in Europa zwar Commonsense sein, dass nur die europäischen Werte die einzigen universellen sind. Außerhalb Europas ist es nicht überall so. Europäer wollen nicht, dass andere diktieren, gleichzeitig diktieren sie aber gern. Wenn wir nicht bereit sind, zu akzeptieren, dass andere Länder aufgrund unterschiedlichster historischer Erfahrungen andere Werte haben, wird ein Zusammenleben im Interesse aller künftig nicht einfacher, sondern komplizierter. Auf der Strecke bleibt dann die Lösung von Problemen, die tatsächlich eine universelle Notwendigkeit ist. Die Rettung des Klimas oder die Bekämpfung von Armut und Hunger, um nur diese beiden zu nennen.

Quelle: Peter Tichauer,  Juli 2022  |  https://www.investmentplattformchina.de/botschaft-der-botschafterin/

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China werde sich im Laufe des Jahres mehr und mehr wieder öffnen. Bislang seien in China noch viel zu wenig über 60Jährige geimpft, so dass die Öffnung nur kontrolliert erfolgen könne. Das sagte der Botschafter der VR China bei seinem ersten offiziellen Treffen mit dem Präsidium der ADCG vergangene Woche in Berlin.

 

Eingeladen hatte der Botschafter und so traf man sich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen in seiner Residenz. Ein Themenschwerpunkt war die strikte Null-Covic-Politik der chinesischen Regierung, die unter anderem dazu geführt hat, dass viele deutsch-chinesischen Freundschaftsgesellschaften ihre Aktivitäten teilweise auf Null heruntergefahren fahren mussten. „Unsere Mitgliedsgesellschaften leben von Präsenz-Begegnungen, von regelmäßigen gegenseitigen Besuchen, unterstrich Vizepräsident Felix Kurz die Bedeutung des permanenten persönlichen Austauschs. Und Georg Türk betonte, dass „neben den zwischenmenschlichen auch die geschäftlichen Beziehungen sehr gelitten haben“.

 

Botschafter Wu Ken warb gegenüber dem Präsidium für Verständnis in der aktuellen Lage. Zudem habe China bereits die Quarantänezeit für Besucher aus dem Ausland verkürzt. Auch die Erteilung von Visa, insbesondere für Familienangehörige, Geschäftsleute und Berufstätige, die in der Volksrepublik arbeiten wollen, wurde bereits erleichtert. Im kommenden Jahrwerde sich vieles wieder normalisieren, so der Botschafter. Chinas Interesse sei nach wie vor mit allen Ländern gute Beziehungen zu pflegen. Deutschland spiele dabei allerdings eine besondere Rolle. 

 

Präsident Johannes Pflug lud den Botschafter zur in diesem Jahr in Freiburg am 30. Oktober stattfindenden zentralen Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der deutsch-diplomatischen Beziehungen ein. WU Ken sagte seine Beteiligung zu.

 

 

 

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Es ist ein erstes positives Zeichen. Zumindest für die zentrale Feier zum 50-jährigen Jubiläum der diplomatischen Beziehungen Ende Oktober in Freiburg will das Auswärtige Amt (AA) dafür Sorge tragen, dass dazu eingeladene Gäste aus China auch ein Visum für Deutschland erhalten.


Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Präsidium der ADCG und den zuständigen AA-Mitarbeitern vergangene Woche in Berlin. ADCG-Präsident Johannes Pflug zeigte sich erleichtert, denn in den vergangenen Jahren gab es kaum noch Visa für chinesische Gäste. Begründet wurde diese Praxis durch die rigide Corona-Politik der Volksrepublik China, die ihre Landesgrenze nicht nur für alle Touristen, sondern für nahezu alle Besucher geschlossen hatte.
Mittlerweile lockert China sowohl die Voraussetzungen für die Visavergabe als auch die Quarantäneregeln. Dennoch sind diese für viele, insbesondere für Businessreisende nach wie vor schon aus Zeitgründen kaum zu erfüllen.

Die ADCG kritisierte vor allem aber die restriktive Handhabung bei der Vergabe von Visa für Austauschstudenten, Austauschschülern und Kulturgruppen. „Viele Kontakte sind regelrecht abgerissen“, sagt ADCG-Vizepräsident Felix Kurz.


Weil für alle Freundschaftsgesellschaften die persönlichen Kontakte und Begegnungen auf der zivilgesellschaftlichen Ebene gekappt wurden, forderte das ADCG-Präsidium bei seinem Besuch im AA, dass die deutsche Seite ihre Blockadehaltung aufgeben müsse und Visa unabhängig von der Praxis der chinesischen Behörden wieder erteilen soll.

„Wir müssen den Austausch, die Kommunikation, die wirtschaftlichen Kontakte und das Verständnis zwischen den Menschen unserer beiden Länder wieder in Gang setzen und genau deshalb brauchen wir auch wieder eine offenere Visapolitik“, forderte Vize-Präsident Georg Türk.


Hier allerdings blockten die Vertreter des AA. Sie beriefen sich auf die „ so genannte Philosophie der Reziprozität“. Solange China seine Grenzen nicht für alle öffnen werde, sei auch die Bundesregierung nicht bereit die Visa-Praxis für Chinesen zu ändern. Für bestimmte Anlässe wie etwa das 50jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen unseren Ländern sei man allerdings bereit, dafür zu sorgen, dass die Visa zu erteilt werden.

Die ADCG e.V.

Die ADCG e.V. ist die Dachorganisation Deutsch-Chinesischer Gesellschaften in der Bundesrepublik Deutschland für China auf allen Ebenen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Jugend und Sport.

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